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Historisch gesehen war der Bootsmann (engl. Boatswain/Bo’sun) zur Segelschiffszeit – also zu der Zeit, in der die Ereignisse der Pirates of the Caribbean-Reihe stattfinden sowohl bei der Kriegs- als auch der Handelsmarine ein Offizier. Dabei ist mit dem Begriff „Offizier“ etwas Vorsicht angebracht.

Speziell bei der Royal Navy – und damit auch bei der East India Trading Company, die sich hinsichtlich der Dienstgrade an der Royal Navy orientiert - gibt es nämlich den so genannten Deckoffizier[1], englisch Warrant Officer. Deckoffiziere bzw. Warrant Officers stehen rangmäßig zwischen den Seeoffizieren und den Matrosen. Sie sind höherrangig als Unteroffiziere, stehen aber unter dem Dienstgrad des Sub-Lieutenants.

Der Bootsmann bei der Handelsmarine (und in Piratencrews) ist verantwortlich für Takelage, Segel, Anker und Boote, kümmert sich darüber hinaus um die Flaggen des Schiffes. Ihm untersteht das seemännische Personal. Deshalb ist er auch für Strafmaßnahmen zuständig. Auf größeren Schiffen gibt es mehrere Bootsleute, je nachdem, wie viele Masten das Schiff hat, da ein Bootsmann im Prinzip für einen Mast verantwortlich ist.

Der Bootsmann ist sowohl dem Captain als auch dem Steuermann unterstellt[2] und ist bei der Handelsmarine der Vierte Offizier.

Bekannte Bootsleute

Black Pearl:

Flying Dutchman:

Queen Anne’s Revenge:

Royal Navy:

Galerie

Einzelnachweise:

  1. Deckoffizier: Diese Laufbahngruppe gibt es bei der deutschen Bundesmarine nicht. Sie wurde nach dem 2. Weltkrieg abgeschafft. Heute ist der Bootsmann bei der Bundesmarine ein Unteroffiziersdienstgrad.
  2. Bootsmann in Wikipedia

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