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Die Isla de Muerta (span. „Isla de la Muerta“ = Insel der Toten [genauer: der toten Frau]) ist eine Insel in der Karibik. Auf ihr befindet sich der Schatz des Cortés.

Vergangenheit

Der Schatz des Cortés

Hérnan Cortés, spanischer Konquistador, schlachtete im 16. Jahrhundert viele Tausend Azteken ab. Um dem entgegen zu wirken, gaben ihm die Azteken Gold: 882 identische Goldmedaillons, die in einer steinernen Truhe an Cortés geliefert wurden. Doch Cortés war so gierig nach dem Gold, dass er nicht mit dem Morden aufhörte und das Gold entgegen der Warnung aus der Truhe nahm. Doch die Azteken-Götter hatten die Medaillons mit einem Fluch belegt: Wer auch nur ein Stück aus der Truhe nimmt, wird zwar unsterblich, wird dafür allerdings im Mondschein zum Skelett, kann nichts schmecken und muss so ein ewiges Leben der Qual leben. Der Fluch kann nur aufgelöst werden, indem alle Stücke zusammengebracht werden und jeder Dieb einen Blutpreis dafür zahlt. Cortés und seine Leute konnten sich so von dem Fluch befreien und versteckten den Schatz auf der Isla de Muerta, einer Insel, die nur finden kann, wer weiß, wo sie liegt.

Die verfluchte Crew

Jack Sparrow, Captain der Black Pearl, erfuhr von diesem Schatz und seinem Aufenthaltsort, glaubte allerdings nicht an den Fluch. Er heuerte auf Tortuga eine Crew an und fuhr dorthin, doch noch während der Fahrt initiierte sein Erster Maat, Hector Barbossa, eine Meuterei gegen Jack, der sich die Crew anschloss. Jack wurde auf Rumrunner's Island ausgesetzt und Barbossa Captain der Black Pearl. Ohne Jack setzte Barbossa mit seiner Crew den Weg zur Isla de Muerta fort, wo sie den Schatz fanden. Sie nahmen alles und fielen unter den Fluch der aztekischen Götter. Um den Fluch aufzulösen, suchten sie fast zehn Jahre lang und fanden alle Stücke, bis auf eines, das Stiefelriemen-Bill Turner aus Protest gegen die Meuterei seinem Sohn Will Turner nach England geschickt hatte. Turner war von der Crew auf den Grund des Meeres versenkt worden. Und so brauchten sie das Medaillon und das Blut von Will Turner.

Fluch der Karibik

Das Medaillon hat Elizabeth Swann an sich genommen. Als sie mit dem Medaillon den Meeresboden berührt, wird ein Signal an die Pearl gesendet. Die Crew nimmt nun Kurs auf Port Royal. Dort überfallen sie die Stadt und entführen Elizabeth, die als Nachnamen „Turner“ nennt. Die Crew nimmt deshalb an, sie wäre Stiefelriemens Tochter und nimmt sie mit zur Isla de Muerta. Dort funktioniert das Ritual nicht, weil sie eben nicht Stiefelriemens Tochter ist. Mit Wills Hilfe kann Elizabeth fliehen. Später stellt er sich im Austausch gegen Elizabeths Freiheit und wird von Barbossa und seinen Leuten zur Isla de Muerta gebracht. Jack Sparrow, der seine Pearl zurückhaben will, rettet ihn. Zusammen heben sie den Fluch in dem Moment auf, als Jack Barbossa erschießt.

Allerdings stiehlt der Affe Jack kurz darauf ein Stück und wird somit wieder untot.