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Philip Swift ist ein englischer Missionar und Gefangener auf der Queen Anne’s Revenge.

Biografie

Frühes Leben

Über Philip Swifts frühes Leben ist nichts bekannt. Er stammt wahrscheinlich aus England und hat sich intensiv mit den Inhalten der christlichen Religion beschäftigt. Es ist unklar, ob er studierter Theologe ist oder sich sein Wissen allein durch das private Studium der Bibel erworben hat.

Er kam er zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt in die Karibik, um dort als Missionar zu arbeiten[1]. Vor den Ereignissen von Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten wurde die Insel, auf der er tätig war, von Blackbeard und seinen Piraten überfallen und Philip als Gefangener auf die Queen Anne’s Revenge verschleppt. Er blieb nur deshalb am Leben, weil Angelica hoffte, dass er Blackbeard auf den rechten Weg zurückführen könnte.  

Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten

Seinen ersten Auftritt hat Philip Swift, als Jack Sparrow ihn oben in der Takelage der Queen Anne’s Revenge entdeckt, wo er unter dem Mastkorb an den Mast gefesselt ist. Während der von Jack initiierten Meuterei befreien ihn Sparrow und Salaman, ein Matrose der Queen Anne’s Revenge. Doch Philip weigert sich, an der Meuterei teilzunehmen, ergreift aber auch nicht für die Führungscrew Partei, sondern bleibt strikt neutral. Als Edward Teach die Meuterei mithilfe seines magischen Schwertes niedergeschlagen hat und Jack als Anführer töten will, ist Philip der Einzige, der es wagt, ihn einen Feigling zu nennen, weil er nicht riskiert, rechtschaffen zu werden. Blackbeard würde ihn am liebsten dafür umbringen, unterlässt es aber seiner Tochter zuliebe. 

Teach betrachtet den jungen Missionar gleichwohl als entbehrliches Besatzungsmitglied und setzt ihn in der Whitecap Bay als einen der Köder für die Meerjungfrauen ein. Philip wird dabei von einer der Meerjungfrauen angegriffen und unter Wasser gezogen. Es gelingt ihm aber, sich wieder an Land zu retten. Als Jack den Leuchtturm sprengt, wird er erneut von einer Meerjungfrau gepackt und beinahe wieder unter Wasser gezogen. Dadurch, dass er von seinem bisherigen Platz weggerissen wird, entgeht er aber den herabstürzenden Trümmern des explodierenden Turms. Swift bekommt dies jedoch nicht mit. Nachdem der Staub der Explosion sich gelegt hat, zappelt vor seinen Augen ein großer Fischschwanz – eine der Meerjungfrauen liegt verletzt in seiner Reichweite. Philip hält sie mit einem Schwert, das er für diese Expedition bekommen hat, in Schach, bis die übrigen Männer mit einem Netz heran sind und die Meerjungfrau einfangen können. Ab diesem Zeitpunkt akzeptiert Blackbeard ihn als vollwertiges Besatzungsmitglied und nennt ihn „Seemann“.

Auf dem Marsch durch den Dschungel stürzt einer der vier Männer, die das gläserne Aquarium mit der Meerjungfrau tragen, und das Aquarium wird zerstört. Philip gibt ihr wortwörtlich sein letztes Hemd, trägt das Meereswesen von da an im Wortsinn auf Händen. Als Blackbeard mit Angelica einen Teil seiner Crew bei den Teichen zurücklässt, hat Philip Gelegenheit, die Meerjungfrau näher zu betrachten, lobt schwärmerisch ihre Schönheit und äußert sich überzeugt, dass sie kein böses Wesen sein kann, das auf der Arche keinen Platz gefunden hat – auch wenn sie gefährlich sei und ihn angegriffen habe. Sie widerspricht und sagt ihm,dass sie gleich gemerkt habe, dass er anders sei, dass er behüte. Philip erkennt, dass sie ihn nur retten wollte – und verliebt sich in sie.

Blackbeard kehrt zurück und spricht von der Meerjungfrau als einer Kreatur. Philip reagiert wütend und erklärt, sie habe einen Namen – Syrena. Seine tapfere Verteidigung der gefangenen Meerjungfrau lässt Teach erkennen, dass Philip in das Wesen verliebt ist. Er weist den Quartiermeister an, Syrena mit den Händen an einen am Tümpel befindlichen Pfahl zu fesseln, so dass sie nur halb im Wasser ist und bei Sonnenaufgang vertrocknen wird. Als Syrena sich dadurch nicht zum Weinen verführen lässt und Blackbeard erkennt, dass Syrena auch etwas für Philip empfindet, befiehlt er dem Quartiermeister, ihn zu töten. Auf sein Flehen reagiert Syrena nicht, der Quartiermeister schneidet ihm in den Hals, er bleibt wie tot liegen. Am nächsten Morgen wacht er jedoch wieder auf. Der Zombie hat ihn nur geritzt und mit einem vergifteten Pfeil betäubt. Sein erster Gedanke gilt Syrena, die er losbindet. Vor Freude vergießt sie Tränen. Blackbeard und seine Truppe, die in der Nähe darauf nur gelauert haben, haben ihre Träne. Syrena wird wieder an den Pfahl gefesselt und Philip, ebenfalls gefesselt, wird mitgenommen, damit er sie nicht befreien kann.

Philip wird gezwungen, mit zur Quelle der ewigen Jugend zu kommen. Als es dort zum Kampf zwischen Piraten, britischen und spanischen Soldaten kommt, kann er sich zwar befreien, aber ein Hieb des Quartiermeisters trifft ihn am Rücken und verwundet ihn schwer. Mit letzter Kraft kann er sich zu den Tümpeln zurückschleppen und Syrena erneut befreien. Sie taucht zunächst in dem tiefen Tümpel unter, kehrt aber noch rechtzeitig zurück, um dem sterbenden Philip ihre Hilfe anzubieten, wenn er sie nur darum bittet. Philip fleht um ihre Vergebung. Sie zieht ihn unter Wasser.

Charakterübersicht

Philip Swift, ist ein in Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten neu eingeführter Charakter. Er ist tiefgläubiger Christ und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den christlichen Glauben mit friedlichen Mitteln in der Karibik zu verbreiten. Gewalt lehnt er konsequenterweise ab und kämpft stattdessen allein mit Worten. Er ergreift für niemanden Partei und beteiligt sich deshalb auch nicht an der von Jack Sparrow angezettelten Meuterei auf der Queen Anne’s Revenge. Seine neutrale Friedfertigkeit bedeutet aber keineswegs, dass er ein Feigling ist. Es gehört viel Mut dazu, dem grausamsten aller Piraten, Edward „Blackbeard“ Teach, überhaupt die Stirn zu bieten. Mancher, der gut bewaffnet ist, würde es nicht riskieren. Philip tut dies aber auch noch waffenlos, allein mit Worten. Es gehören aber auch viel Glück und der Schutz durch mindestens eine andere Person (und/oder Gott persönlich) dazu, eine solche Konfrontation auch zu überleben. Swift hat beides. Er steht unter dem Schutz des Ersten Maats der Queen Anne’s Revenge, Angelica Teach, die sich von seiner Anwesenheit an Bord und seinem Missionseifer erhofft, die schwarze Seele ihres Vaters zu retten.

Philip Swift ist bescheiden, sein ganzer Besitz besteht aus einer alten Bibel, einem Holzkreuz und der Kleidung, die er am Leibe trägt. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass sein persönlicher Besitz auch deshalb so knapp ausfällt, weil Blackbeard ihm nicht mehr als das gelassen hat, als Swift auf einer nicht näher bekannten Insel in der Karibik von den Piraten der Queen Anne’s Revenge gefangen genommen wurde.

Für welche christliche Konfession er missioniert, ist unklar. Vermutlich ist er aber kein katholischer Priester, da er kein Problem damit hat, sich in Syrena zu verlieben und zu Gott zu flehen, sie ihm wieder zurückzugeben, als sie infolge der Tortur durch Blackbeard ohnmächtig halb in einem Tümpel hängend findet. Speziell gegenüber Syrena zeigen sich seine herausragenden Charaktereigenschaften Güte und Mitgefühl, die die Meerjungfrau gleich beim ersten Aufeinandertreffen in ihm spürt.

Aussehen

Philip Swift ist zurzeit der Handlung von Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten etwa 25 Jahre alt, ist ca. 6 Fuß (1,80 m) groß und schlank, hat dunkelblaue Augen mit einem Schimmer Grau und dunkelbraune Haare, die im Nacken erkennbar länger sind als an den Seiten oder an der Stirn. Er trägt ein (ehemals) weißes Hemd, eine dunkle Weste, eine dunkle Kniehose und schwarze Stiefel ohne Stulpen. Sein einziger Schmuck ist sein hölzernes Kreuz, das er an einem Lederband um den Hals trägt.

Philip ist kräftig und hat ausgeprägte Muskeln, die ihm gute Dienste leisten, als er die Meerjungfrau Syrena nach der Zerstörung von deren Aquarium zu den Teichen im Dschungel trägt. Die Muskulatur spricht dafür, dass er neben seiner Missionstätigkeit auch körperliche Arbeit verrichtet hat, möglicherweise beim Bau seiner Missionsstation oder Eingeborenenhütten in der Nachbarschaft, vielleicht auch beim Anbau der für ihn selbst nötigen Nahrung oder beim Fischen.

Hinter den Kulissen

Der Name Swift könnte ebenso wie Philips Missionarsdasein eine Hommage an den Schriftsteller und Satiriker Jonathan Swift (*30.11.1667, Dublin, …verstorben 19.10.1745, Dublin) sein, der seinen bekanntesten Roman „Gullivers Reisen“ in Form einer Robinsonade schrieb. Jonathan Swift hatte anglikanische Theologie studiert und nahm 1694 eine Stellung als anglikanischer Priester in Kilroot, Irland, an.[2]

Nach den bisherigen Informationen soll Syrena in der Absicht handeln, Philip zu retten, als sie ihn unter Wasser zieht. Ob das der Fall ist, wird sich zeigen – je nachdem, ob Philip in einem möglichen sechsten Teil zurückkehren wird … 

Einzelnachweise

  1. Quelle: Buch „Jack Sparrows neue Abenteuer“, das sich allein auf Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten bezieht.
  2. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jonathan_Swift
Philip

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