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Sri Sumbhajee, vollständig Sri Sumbhajee Angria, ist ein ehemaliger Hindu-Priester und der Piratenfürst des Indischen Ozeans. Er lässt sich gern mit dem Hindu-Ehrentitel Sri anreden (in der indischen Sprache Sanskrit = Herr).

Charakter

Sri Sumbhajee hat eine Falsettstimme, die zu seiner würdevollen und stattlichen Erscheinung gar nicht passt. Er lässt daher üblicherweise seine Dolmetscher für sich sprechen, die gleichzeitig auch seine Leibwächter sind. Den Piratenkodex hält er für eine Sammlung veralteter Gesetze und ist der Ansicht, dass die Bruderschaft sich nicht länger daran halten sollte.

Rolle

Sumbhajee flag

Sri Sumbhajees Flagge

Also ... werden wir in den Krieg ziehen00:06

Also ... werden wir in den Krieg ziehen.

Sumbhajee ist als Piratenfürst beim Hohen Rat der Bruderschaft anwesend. Sein Leibwächter, der als Dolmetscher laut ausspricht, dass sein Herr den Kodex nicht beachtet, bezahlt die Ansicht seines Herrn mit einer schweren Verwundung, als Captain Teague den Dolmetscher niederschießt*[1]. Danach wird Sumbhajee mit seinen Meinungsäußerungen deutlich vorsichtiger. Es heißt, er habe übernatürliche Kräfte, mit denen er seine Feinde in Angst und Schrecken versetzt.

Seine „Acht-Reales-Silbermünze“ ist eine Schnupftabaksdose aus Kalbshorn, seine Flagge ist ein hellblauer Wimpel in zwei Spitzen auslaufend mit drei goldenen, nach oben offenen Halbmonden, darunter ein waagerechtes, schwarzes Schwert in Form eines chinesischen Dao oder eines Sarazenenschwertes.

Bei der Wahl zum Piratenkönig wählt er nach seinem Sprecher Pusan sich selbst. Nachdem Elizabeth Swann jedoch mit Jack Sparrows Stimme als neuer König der Piraten gewählt ist und den Krieg erklärt, ergreift Sri Sumbhahee zum ersten Mal selbst das Wort - und lässt wohl einige "Eunuch!", denken ...

Er ist mit seinem Schiff "Otter"[2] bei der Schlacht in Calypsos Strudel dabei.

Aus den Fahndungsakten der East India Trading Company

Steckbrief Sumbhajee

Steckbrief der EITC

Gesucht wird er wegen Kaperung zahlreicher Schiffe, insbesondere der East India Trading Company, auf den Handelswegen zwischen Indien und der arabischen Welt, Piraterie im Indischen Ozean, eigenmächtiger Steuererhebung, eigenmächtiger Münzprägung einer eigenen Währung, Blockade des Hafens von Bombay und Erpressung von Lösegeld.

Die East India Trading Company hat auf seine Ergreifung oder seinen gesicherten Tod eine Belohnung von 2.800 Guineas ausgesetzt.

Historischer Hintergrund

Im 17. und 18. Jahrhundert lebte in Indien ein Pirat namens Kanhoji Angrie, auf den sich die Figur des Sri Sumbhajee bezieht.

Einzelnachweise

  1. Es wird oft behauptet, Dolmetscher Akshay bezahle die Ansicht seines Herrn mit dem Leben, weil Teague ihn erschießt. Aus dem Drehbuch könnte man das so auch entnehmen. Dann müsste der Mann allerdings sein Herz wahrhaft auf dem rechten Fleck und sehr hoch tragen, denn Teague schießt ihm in die rechte Schulter … Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass es sich auch um einen Filmfehler durch eine seitenverkehrte Wiedergabe der Filmszene handelt.
  2. Der Name des Schiffs erscheint ausschließlich in dem für kurze Zeit in den USA gehandelten "Pirates of the Caribbean"-PocketModel-Spiel.

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